Dienstag, 22. August 2017
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In jüngerer Zeit werde ich immer wieder gefragt, warum ich diese Seiten beispielsweise nicht nur oder auch in englischer Sprache verfasse.

Früher Tagebuch, heute → Weblog – und zwischendurch → Morning Pages … so ändern sich die Zeiten. Und damit verschieben sich Einsatz- und Nutzungsarten von oberflächlich betrachtet ähnlichen Werkzeugen bzw. Medien.

In diesem Zusammenhang scheint es mir – immer mal wieder – an der Zeit zu sein, dass ich mir über meine Vorstellungen zu diesen Seiten klar bin/werde – wie immer im Sinne von → “Inspect and Adapt“.

Mein Ziel

Kern-Idee zu diesen Seiten ist immer noch eine Art → Experiment, mittels dem ich Themen reflektieren kann, die mich im Alltag betreffen – im Positiven wie im Negativen.

Das Verfassen kurzer oder etwas längerer Beiträge hilft ungemein, Ideen zu ordnen, sich überhaupt erst einmal über bestimmte Dinge Klarheit zu verschaffen oder Erlebnisse zu verdauen – ein ähnlicher Effekt wie bei der Vorbereitung zu einem Training oder Workshop.

Da ich mit meiner Vorgabe die primäre Zielgruppe bin, wäre eine andere Sprache für mich als Deutsch-Muttersprachler nur ein störendes Momentum.

Weitere Ziel-Gruppen ?

Natürlich bin auch ich neugierig, ob der ein oder andere Inhalt eventuell auch für andere interessant sein könnte. Nach den vielen persönlichen Kommentaren, beitrags-bezogenen Nachfragen oder → Twitter-Hinweisen zu urteilen, scheint dies so zu sein.

Die Besucherzahlen steigen kontinuierlich. Im April meldet „Google Analytics“ ca. 2.500 Pageviews bei knapp 40 % neuen Besuchern. Derzeit stammen ca. 55 % der Besucher aus dem deutsch-sprachigen Raum, 35 % sind englisch-sprachig, 10 % verteilen sich auf viele weitere Sprachen.

Eventuell lohnt es sich also, weitere Ideen zu prüfen – auch für so eine kleine Internet-Präsenz.

Weitere Überlegungen

Dieses Blog generell auf englisch umzustellen passt nicht zu meinem eingangs erwähnten Ziel. Für ein zweites, rein englisch-sprachiges Blog, bleibt derzeit keine Zeit.

Also könnte für mich als → technik-affiner Zeitgenosse eine computer-gestützte Übersetzung nahe liegen. Hierzu versuchen sich zwar schon Generationen von IT-lern. Aber in jüngerer Zeit ist mit „Google Translate“ ein mit einigen Einschränkungen hoffentlich ausreichend brauchbares Tool verfügbar – von einigen, teils sehr lustigen und amüsanten Stilblüten einmal abgesehen [1]. Für den nächsten Schritt in meinem Experiment sollte es zunächst einmal reichen.

Bitte „Übersetzung auswählen“ …

[Update: während der aktuellen Seiten-Überarbeitung steht diese Funktionalität derzeit nicht zur Verfügung]

Nach ein wenig PHP-Hacking wird nun versuchsweise im Bereich der jeweiligen Artikel-Überschriften eine Option „Sprache auswählen“ bzw. „Select Language“ eingeblendet.

Ganz interessant, wie die eigenen Seiten so auf griechisch, französisch, russisch oder japanisch aussehen – hoffentlich machen die Übersetzungen dann noch einigermaßen Sinn 🙂

Wie immer, ich freue mich auf ehrliches Feedback …

about "Boeffi" ...CU
@ Boeffi  .net     aktualisiert am 20.06.2015

 

[1] How can I help improve Google Translate? Contribute a better translation … → support.google.com/translate

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ell brown