Samstag, 21. Oktober 2017
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Heute hatte ich Einblick in einen spannenden eMail-Austausch:

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Zu Deiner Fragestellung:

Obwohl – oder gerade weil – ich vor vielen Jahren selbst von einer Scrum Alliance-Größe zum CSM „per Ritterschlag ernannt“ worden bin und seit dem selbst unzählige solcher Kurse begleitet habe, bin ich von den Scrum-Zertifizierungen insgesamt absolut nicht überzeugt.

Diese senden einfach falsche Impulse, machen rückblickend Scrum „kaputt“, und sind letztlich nur „Geldmacherei“ für die einen, und „rausgeschmissen Geld“ für die scheinbar „Investierenden“.

Mit dieser Aussage bin ich natürlich ein „böser Bube“ für all die, die damit ihr Geld machen (nicht „verdienen“ ;-).

Mir sind „Wert(e) schätzen“ und Nachhaltigkeit wichtiger … und dies lässt sich auch in diesem Kontext mit der Erfahrung von hunderten „Scrum“-Projekten nur auf anderen Wegen erreichen… auch bzw. insbesondere bei „schmalen Budget“…

Es gibt sehr gute Scrum-Trainer. Einige kenne ich persönlich. Aber ich kann Dir aus Überzeugung keine Empfehlung für Deine Fragestellung geben.
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Soweit der viel zu kleine Themen-Impuls…

„Kosten-lose“ Zertifizierungen ?

Es tun sich viele Fragen auf, insbesondere wenn auf „Sinn“, „Wert(e) schaffen“ und „Nachhaltigkeit“ geblickt wird:

Was würde passieren, wenn „Certified“ Kurse „kosten-los“ wären ?

Welche Ausbildungs- (!) Alternativen würden entstehen, wenn mit solchen Kursen kein Geld „gemacht / gedruckt“ werden könnte ?

Was denkst Du dazu?

Ich freue mich auf Deine Gedanken…

about "Boeffi" ...CU
@ Boeffi  .net     aktualisiert am 06.07.2016

 

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