Dienstag, 21. November 2017
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Systems Thinking — Unpünktlichkeit im Daily Scrum

Der Daily Smell Klassiker, jeder kennt es, viele sind genervt, kaum einer unternimmt etwas: Unpünktlichkeit.

Ganz unabhängig von Scrum kann Unpünktlichkeit als fehlende Wertschätzung der/des Meeting-Partner/s gewertet werden. Es scheint Wichtigeres als den vereinbarten Termin oder die KollegInnen zu geben. Auch wird eine » negative Hebelwirkung im Sinne der dadurch verursachten Kosten nicht wahrgenommen.

Versucht der ScrumMaster das Daily im Rahmen einer bewährten 15 Minuten-Timebox zu fokusieren – und nicht infektiös aufweichend zu verlängern – gehen Wert(!)-volle Minuten verloren.

Meine Tipps:

wie wäre es mit einer Mindset-Änderung:
man trifft sich nicht um xx:yy Uhr, man beginnt um xx:yy Uhr
– ein kleiner aber feiner Unterschied;
aber: halten Sie es konsequent ein, sonst gibt es keinen Lerneffekt

Laden Sie und beginnen Sie ein Meeting/Daily zu einer „krummen“ Zeit, beispielsweise um 9:26 Uhr:
interessanterweise erzielt man hiermit ein deutlich höheres Maß an Pünktlichkeit; belächelnde Gegenargumente, dass dies höchsten am Anfang einer solchen Maßnahme funkionieren würde, haben sich nicht bestätigt; durch diese Besonderheit im sonst üblichen Einladungsprocedere mit „geraden“ Uhrzeiten (z.B. 9:30 Uhr) finden die „krummen Termine“ nachhaltig Beachtung
– dies hat sich bei vielen, vielen Dailies und Meetings bewährt

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@ Boeffi  .net     aktualisiert am 20.06.2015

 

Medien- / Artikelbilder-Nachweis: Danke an und © siehe » 
sebadorn

2 Kommentare

Trackbacks/Pingbacks

  1. Unpünktlichkeit hat einen großen negativen Hebel › cu @Boeffi .net - [...] das Gleiche: alle warten auf den Start des Meetings – und einer kommt (mal wieder) » zu spät –…

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