Freitag, 28. August 2015
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Zwei Jahre später — Lean Coffee Cologne … on Tour

Zwei Jahre später — Lean Coffee Cologne … on Tour

Karneval-Freitag 2013 … 2015. Wer hätte dies gedacht? Beim ersten Lean Coffee-Termin saß ich noch allein… /1/ …heute sind wir im stabilen Durchschnitt sechs bis sieben Teilnehmer – und dies inzwischen mehrheitlich jeden Freitag. Themen und Teilnehmer Die Themenvielfalt, die sich durch das Lean Coffee-Format /2/ ergibt, war, ist und bleibt erstaunlich und spannend. Sie ist ein aktuelles Spiegelbild der Herausforderungen, die von den TeilnehmerInnen, die aus ganz unterschiedlichen Branchen kommen, im Alltag gerade empfunden und bewältigt werden (müssen). Dieser Blumenstrauß von inzwischen hunderten Themenkärtchen reicht von Lean, Kanban, Scrum und den entsprechenden Prozessen und Methodiken, berührt Themen wie pro und contra agiler Transition und Turnaround-Vorhaben, agile Software-Entwicklung, eXtreme Programming, etc. und endet nicht (!) bei solchen Komplexen wie Schaffung einer Umgebung zur Entwicklung eines agilen Produkt- und Projektmanagements, eines insgesamt agilen Managements oder einer entsprechend notwendigen Unternehmensführung, … Bisher war jede Stunde ein Gewinn – in vielfacher Hinsicht. Dies ist vermutlich auch der Grund, dass wir uns zu so früher Stunde auch schon mal mit 15 Lean Coffee-Interessierten angeregt austauschen durften. Allerdings ist bei dieser Gruppengröße, aufgrund der dann entsprechend längeren Setup-Phase, die verfügbare Diskussionszeit erkennbar zu kurz. Oder der Stundenrahmen wird deutlich gesprengt und müsste dafür sichtlich länger eingeplant werden (wie z.B. beim Kölner Scrumtisch /3/) Auf der anderen Seite sind z.B. bei “nur” zwei oder drei Teilnehmern – was hin und wieder auch mal vorkommt – zwar besonders fokussierte und intensive Gespräche möglich. Allerdings ist das Themenspektrum naturgemäß nicht mehr so groß. Dennoch prägen auch solche Stunden ihren ganz eigenen, teils sehr persönlichen Charakter. Gefühlt ist die heutige durchschnittliche Teilnehmeranzahl für unser Format gesund. Unsere erste...
Simplify my life — meine ersten Schritte

Simplify my life — meine ersten Schritte

Im Rahmen meiner → Jahres-Retrospektive hatte ich mittels → Perfection Game unter anderem den Bereich → „simplify my life“ identifiziert. Einer der Verbesserungspunkte war dort das Aufräumen und Ordnen meiner Bücher- und Keller-Regale. Das Entsorgen der ersten Bücher-Kisten im Altpapier-Container ging schnell, tat mir dann aber doch zu weh. Ein ebenso erkanntes Themenfeld war die „Nachhaltigkeit“. Passend dazu möchte in nun ausprobieren, ob Büchern, Zeitschriften oder anderen Dingen „eine zweite Chance“ gegeben und damit möglicherweise auch etwas Gutes getan werden kann – im dreifachen → „win – win – win“-Sinn. Hierzu hatte ich mir überlegt, ob ich meine „Schätzchen“ z.B. per eBay verkaufen soll. Da meine Retro aber auch das Thema → K.I.S.S., also „keep it simple stupid“ zum Inhalt hatte, möchte ich die Dinge… → …einfach an Dich verschenken… Was hälst Du davon? Gib mir doch eine kurze Info. Ich freue mich! CU@ Boeffi  .net     aktualisiert am 24.06.2015  Medien- / Artikelbilder-Nachweis: Danke an und © siehe » Jürgen Tesch – lover-of-life → (CC BY...
Personal Retro — Simplify My Life

Personal Retro — Simplify My Life

Ich hab’s wieder getan – natürlich! Gestern perlte meine → Personal Kanban-Karte “jährliche ToDo’s” an die Oberfläche. Eine Karte mit inzwischen so einigen Tasks. Einer davon erinnert mich zuverlässig an “meine persönliche Retro zum vergangenen Jahr”. Also habe ich es mir mit ein paar Tassen Espresso gemütlich gemacht, “mein” → jazzradio-blues.radio.de angestellt, und meine persönliche Jahres-Retrospektive durchgeführt. Meine Ergebnisse Befreit von ein paar sehr persönlichen Punkten, verbleiben von meiner Top10-Liste diese Kern-Bereiche: “simplify my life” Fokussierung Nachhaltigkeit K.I.S.S. Social Media-Engagement “Beruf-ung” Ge-WERT-et habe ich diese bewährterweise nach den → Perfection Game-Regeln. Da auch die gefundenen Perfektions-Kriterien eher “privater” Natur sind, anbei abkürzend nur die Punktezahlen. “simplify my life” „3 von 10“ Perfection Game-Punkten Dieses Thema ist stark mit meinen Überlegungen zu den weiteren Bereichen Fokussierung und K.I.S.S. verflochten. Projiziere ich die → „simplify your life“-Idee auf meine Belange, ergibt sich hier mein größter Handlungsbedarf. Abermals für dieses Jahr. Unnötig schwer macht es mir erneut mein Jäger-und-Sammler-Gen – unter anderem. Ich hatte schon lange nicht mehr die Chance eines “reinigenden” Umzuges 😉 Aber auch hier ist meine Lösung nicht der “einfache” Weg ein größeres Haus zu kaufen. Ich muss den schwierigeren Weg gehen und z.B. meinen Fuhrpark verkleinern, meine Computer und Bastel-Keller ausmisten, Garagen und Speicher von so einigen “Schätzchen” befreien, meine Bücher-Regale ordnen, … Fokussierung „6 von 10“ Punkten In meiner Rolle als Agile Coach erkläre ich unermütlich u.a. einen der fünf Scrum-Werte: Fokussierung. Diesen selbst zu leben war auch im letzten Jahr immer mal wieder meine persönliche Herausforderung – meine Neu-GIER für immer neue Themen spielt mir gern einen Streich. Vier Lösungsansätze habe ich zunächst erkannt. Unter anderem setze ich rein tool-technisch...
Neu — Blogroll

Neu — Blogroll

Wert(!)-volle Beiträge, interessante Tipps, spannende Infos, anregende Ideen, … Das ist meine spontane Zusammenfassung für die Blogs, die ich in den vergangenen Tagen mehr oder weniger zufällig – oder gezielt – besucht habe. Aufgrund der dortigen Inhalte und Qualität erhalten diese meine Empfehlung! In den Beiträgen der Blog-Autoren – einige kenne ich seit vielen Jahren persönlich – verliere ich mich immer wieder gern, sehr gern. → Kürzlich gelesen…und persönlich zu empfehlen! → boeffi.net/blogroll Viel Spaß beim Lesen… Welche Blog-Tipps und Empfehlungen hast Du? CU@ Boeffi  .net     aktualisiert am 24.06.2015  Medien- / Artikelbilder-Nachweis: Danke an und © siehe » Gabi Schoenemann /...
Verbotene Wege — "I want to run an agile project"

Verbotene Wege — "I want to run an agile project"

„Wir müssen unseren Release-Zyklus optimieren… wir liefern ab jetzt nur noch 1x im Jahr…“ Upps, habe ich da etwas falsch verstanden? Die Geduld des Vertriebs oder der Geschäftleitung, um ein neues Feature auszuliefern zu können, fühlt und hört sich irgendwie anders an: „…bis ihr [das Entwicklungsteam] meine Kunden-Anforderung umgesetzt habt, hat der Wettbewerb schon längst agiert; wir laufen immer hinterher…“   „…wir müssen die → Time-to-Market verbessern…“   „…unsere Produkte müssen schneller auf die Straße…“ Eine denkbare Lösung… (und ein pointiertes → Beispiel-Video dazu). „I want to run an agile project“ Vor ein paar Tagen traf ich zufällig Tobias in der Kaffee-Küche. Er führt als Lead Developer ein Team von fast zwanzig Mitarbeitern. Auf meine Nachfrage, warum er denn so gestresst wirke, klagte er: „…erst letzte Woche haben wir bereits das fünfte Bugfix-Release rausgegeben und bis morgen Nachmittag muss noch ein Hotfix nachgeschoben werden… eigentlich releasen wir nur noch einmal im Jahr…„. Er bemühe sich schon seit langer Zeit das Thema „Agilität“ zu adressieren. Die Geschäftsleitung, der Vertrieb und sein Produkt-Manager sowie sein ganz normaler Alltag forderten von ihm und seinem Team immer wieder Zwischen-Releases. Aber seitdem die Management-Beratung die zweite Stufe dieses mehrere tausend Manntage teuren „neuen Prozessmodells“ ausgearbeitet hätte und es mit einem kurzen Vorstands-eMail für alle Mitarbeiter verpflichtend angeordnet wurde, dürfe „offiziell“ nur noch einmal jährlich released werden. Sein Produkt-Manager verstecke sich dahinter und würde sich maximal zwei Stunden die Woche Zeit für ihn nehmen. Wenn Tobias „agil“ entwickeln wolle, solle er dies im Konzern „verkaufen“. Da mache aber zum Beispiel QM (Quality Management) oder EA (Enterprise Architecture) nicht mit, da sie bis in das letzte Detail ausgearbeitete...