Dienstag, 22. August 2017
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Nach einem spontanen und sehr langen Diskussions-Abend mit Scrum- bzw. Agile-Kollegen, Projektleitern und Entwickern verbleiben folgende Eindrücke…

Vor einiger Zeit hatte ich mich mal wieder über die Art und Weise gewundert – eigentlich geärgert – „wie und warum“ nach Scrum Mastern gesucht wird und wieso [scheinbar] immer mehr Scrum-Projekte scheitern [siehe den → Beitrag hierzu]. Dies war die Idee und der rote Faden zu einer zum Teil sehr lebhaften, auf jeden Fall aber wert-vollen Gesprächsrunde.

Die Kern-Facetten des hier aufgrund des Umfangs kaum zu schildernden Themen-Fächers waren

  • „Scrum wird überwiegend als Produkt verkauft“
  • „der tatsächliche Scrum-Nutzen für das betroffene Vorhaben wird zu wenig berücksichtigt“
  • „eine Mehr-Wert-Betrachtung für eine Produkt-Entwicklung in Bezug auf ‚Scrum vs Alternativen‘ findet kaum statt“

Diese Überlegungen ergänzen ganz gut meine eingangs erwähnten Irritationen und führen mich ad hoc zu folgender „Story“:

Als ein [Agile] Coach
möchte ich bei der Findung und Umsetzung von geeigneten Vorgehensweisen begleiten,
um so bei der Schaffung bestmöglicher Mehr-Werte zu unterstützen
– Mehr-Werte für alle Beteiligten.

Aus dieser Sicht könnten sich folgende Scrum-Ableitungen ergeben:

  • Verkaufe ich Scrum als Produkt … ist der Kunde maximal bereit einen Preis zu bezahlen
  • Kann ich den Scrum-Nutzen (er)klären … wird der Kunde höchstens die Kosten für die Lösung begleichen
  • Setze ich den (Mehr-)Wert von Scrum in Szene … ermöglicht dies dem Kunden einen Gewinn einzufahren – von dem ich guten Gewissens einen Teil als Coach verlangen darf 😉

Hieraus könnte sich die kritische Frage ergeben:

Ist der „Wert“-Ansatz für alle Beteiligten sinnvoll / der sinnvollste?

Wie siehst Du Scrum?

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@ Boeffi  .net     aktualisiert am 23.07.2016

 

siehe auch:
→ Projekt- oder Produkt-Entwicklungen – Erfolgreich mit agilen Methoden

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